Mit Input, gemeinsamen Übungen und Perspektiven zum Weiterdenken.
Datum: August 02 2026
Sonntag 9.30 bis 11.30 Uhr / Online
Psychische Krankheiten und ihre Diagnosen werden uns oft wie schmalspurige, defizitäre Formulare übergestülpt.
Sie machen aus Symptomen isolierte Probleme – ohne unsere Körper, unsere Geschichten, unsere Lebensumstände mitzudenken. Auch gesellschaftliche Bedingungen, Gewalt und Ungerechtigkeiten bleiben darin unsichtbar. Eine Diagnose kann sich anfühlen wie eine enge Box. Oder zehn. Oder wie ein zu großer, sehr hässlicher Schal: aufgezwungen, kaum abzulegen. Als wäre diese Diagnose nun unsere wahre Gestalt.
Doch was, wenn wir es anders sehen?
Was, wenn Symptome nicht nur Zeichen von Krankheit sind – sondern Hinweise, Schwellen, unentdeckte Nachbarn unserer inneren Landschaft? Wir können neue Wörter für uns finden, eigene Gesten, andere Formen, um uns zu begreifen und zu beschreiben.
In diesem Kurs laden wir ein, mit unseren Symptomen ins Gespräch zu treten:
Wir bitten sie zu Tee und Stille.
Wir hören zu, spüren nach.
Wir entdecken neue Wege, jenseits von Defizit und Pathologisierung.
Die Weisheit unter, neben und hinter unseren Urteilen (über andere und uns selbst)
Der Workshop lädt zu einer Erkundung ein.
Unsere harschen Urteile über uns und andere. Es ist manchmal sehr schwer, einfach mal eben nicht mehr zu urteilen. Sie zu bemerken braucht Bewusstsein – und eine kluge Haltung zu uns selbst. Dass sie so schwer von uns lassen wollen, zeigt uns: Hier ist noch etwas zu erledigen. Hinzuhören. Tiefer zu gehen. Unsere Urteile waren einst Schützerinnen, bevor sie zu steinernen Masken wurden.
Methoden
Drei Arbeitsansätze fließen in dem Workshop zusammen.
Zum einen angelehnt an eine Methodik von Miki Kashtan, die uns dabei hilft, mit den Bedürfnissen hinter einem Urteil in Kontakt zu gehen.
Zum anderen werden wir mit Focusing-Schritten arbeiten – um diesen Weg der inneren Untersuchung zu unterstützen, mit einem besonderen Augenmerk auf innere Beweglichkeit und Spurensuche.
Wir werden auch kritzeln, skizzieren – die Masken und Monster und andere schöne Wesen – um ihren Ausdruck einzufangen, zu prozessieren
Guesthouse Focusing eröffnet einen einfachen Zugang zum inneren Erleben. Mit Körperwahrnehmung, achtsamem Zuhören und dem Bild des „inneren Gasthauses“ lernen wir, Gefühle und Empfindungen willkommen zu heißen – allein und in Gemeinschaft. Der Kurs stärkt Resilienz und Verbundenheit und braucht keine Vorerfahrung.
Weitere Informationen auf der Website unter: Guesthouse Focusing
Psychische Krankheiten und ihre Diagnosen werden uns oft wie schmalspurige, defizitäre Formulare übergestülpt.
Sie machen aus Symptomen isolierte Probleme – ohne unsere Körper, unsere Geschichten, unsere Lebensumstände mitzudenken. Auch gesellschaftliche Bedingungen, Gewalt und Ungerechtigkeiten bleiben darin unsichtbar. Eine Diagnose kann sich anfühlen wie eine enge Box. Oder zehn. Oder wie ein zu großer, sehr hässlicher Schal: aufgezwungen, kaum abzulegen. Als wäre diese Diagnose nun unsere wahre Gestalt.
Doch was, wenn wir es anders sehen?
Was, wenn Symptome nicht nur Zeichen von Krankheit sind – sondern Hinweise, Schwellen, unentdeckte Nachbarn unserer inneren Landschaft? Wir können neue Wörter für uns finden, eigene Gesten, andere Formen, um uns zu begreifen und zu beschreiben.
In diesem Kurs laden wir ein, mit unseren Symptomen ins Gespräch zu treten:
Wir bitten sie zu Tee und Stille.
Wir hören zu, spüren nach.
Wir entdecken neue Wege, jenseits von Defizit und Pathologisierung.
Workshop August 02
Thinking like a tree
Mit Input, gemeinsamen Übungen und Perspektiven zum Weiterdenken.
Workshop Online
Workshop Online
Sonntag 9. August 2023
17Uhr bis 20 Uhr
Wer verändert eigentlich die Welt? Der Typ mit einer Granate oder die Person mit einem Beutel?
Mit Input, gemeinsamen Übungen und Perspektiven zum Weiterdenken.
Datum: August 2026
Sonntags: 9.30 bis 11.30 / online per zoom